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Alvaro Uribe – Vasall der USA

Es kam überraschend und wurde auch höchste Zeit: Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe entschuldigte sich bei Correa und Chavez, den Präsidenten von Ecuador und Venezuela, für den Angriff auf die Rebellengruppe der Farc auf fremdem Staatsgebiet (und der Ermordung von Raul Reyes). Damit verhinderte er wahrscheinlich noch in den letzten Minuten eine Verurteilung durch die Staaten der Rio-Gruppe, die zum Gipfeltreffen zusammengetreten waren.

Uribe, seit 2002 im Präsidentenamt, gilt als Hardliner im Umgang mit der Guerillagruppe Farc, die im kolumbianischen Dschungel hunderte Geiseln in Gefangenschaft hält. Man wirft ihm vor rechtsgerichtete paramilitärische Organisationen zu unterstützen, was ihm allerdings im eigenen Land kein Ansehen gekostet hat, wurde er doch 2006 mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt. In Südamerika gilt Kolumbien allerdings als isoliert, da enge Verbindungen zum größten Geldgeber USA nicht gern gesehen sind.

Kommentatoren beschwörten in den Bewertungen des Konfliktes große Worte. Vom „Kalten Krieg in Amerika“ (Peter Burghardt, Süddeutsche Zeitung) war die Rede, Verschwörungstheorien machten die Runde (Die Welt: “ Finanzierte Hugo Chavez die Rebellen der Farc?“)und Josef Oehrlein von der FAZ kann seinen Hass gegen Chavez nicht verbergen.

Der Glasperlenspieler (bringt seine Meinung heute nicht zum Ausdruck)

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