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Pfingstwanderung bei Weinböhla

Bahnhof Niederau (b. Weinböhla) – Badstraße – Am Waldacker – Pressgrund – Gellertberg – Waldbad bei Oberau – Merzteich (WM gelber Punkt) – Querweg zum Großteich – Großteich (WM gelber Punkt) – Neuteich (D-Weg) – Mistschänke (WM gelber Punkt) – D-Weg – Kreuzung O-Weg – D-Weg – unmark. Weg Ri. Wartturm – Wartturm – Weinböhla Zentrum – Haltepunkt Weinböhla

Karte: Kompass Bl. 809: Dresden, Meißen, Tharandter Wald. Maßstab 1 : 50.000
Anfahrt: RB31 Dresden – Cossebaude – Elsterwerda-Biela
Länge/Höhenmeter: 11,9km/201Hm

Unsere diesjährige Pfingstwanderung ging nach Weinböhla, genauer gesagt in das Wald- und Teichgebiet nördlich von Weinböhla. Wir starten am Bahnhof in Niederau und müssen zunächst ein kurzes Stück in Richtung Wald laufen. Dazu nutzen wir nach einer Unterführung die Badstraße hinauf, bis der Wald beginnt. Hier geht sofort links weg, in Richtung Gellertberg. Hier ist heute das traditionelle Pfingstsingen angekündigt, das schon von weither hörbar ist. Durch den Pressgrund kommen wir dem Gellertberg immer näher, zweigen links kurz ab und schon ist man angekommen. Viel los da oben, die Chorgemeinschaft Coswig-Weinböhla hat eingeladen unter dem Motto „Niederauer Weinbautradition und 850 Jahre Weinbau in Sachsen“.

Vorm Merzteich

Nach einer kurzen Pause geht es weiter ein wenig bergab und dann auf einer wenig befahrenen Straße in Richtung Waldbad und Campingplatz und daran links vorbei in den Wald. Nach wenigen Minuten kommen wir am ersten Teich vorbei, dem Merzteich. Hier machen wir zwischen unzähligen Mücken, einem Wespennest und vielen Libellen kurz Rast. Kurz darauf laufen uns zwei richtig schöne Laubfrösche über den Weg, später dann mal eine große Raupe, ein Tausendfüßler und eine Blindschleiche. Die ganze Zeit über aber Mücken, Mücken und noch mehr Mücken. Zu viel stehen bleiben oder zu lange hinterm Baum verschwinden sollte man nicht unbedingt.

Grasfrosch

Tausendfüßler

Raupe

Blindschleiche

Bald kommen wir an den Großteich, dem man über einen kleinen Pfad ein ganzes Stück am nördlichen Ufer folgen kann. Sogleich landen wir am Neuteich, der als Naturschutzgebiet gekennzeichnet ist, und folgen dem Weg um den Teich herum in Richtung Mistschänke. Hmm, Mistschänke, ein wirklich spannender Name, der hier hoffentlich nicht Programm ist. Aber nein, alles ganz anständig und prächtig gefüllt zu Pfingsten. Zurück geht es über ein kurzes Stück Straße und durch entspannte Waldwege bis zu einer großen Kreuzung, an der sich D- und O-Weg treffen (wer sich wohl die Namen ausgedacht hat …). Wir bleiben auf dem D-Weg, zweigen aber nach einem halben Kilometer links ab auf einen Weg, der schnurgerade zum Wartturm führt. Von hier aus hat man einen perfekten Blick über Weinböhla bis nach Meißen hin. Vom Aussichtspunkt geht es nun in die Stadt hinab in Richtung Zentrum, wo wir noch ein großes Eis verspeisen und uns auf den Heimweg machen.

Großteich

Ruhige Stelle am Neuteich

Mistschänke

Wartturm



Christian Helfricht

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