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Zum Adamsberg – dem schönsten Aussichtspunkt in der Sächsischen Schweiz

Lohsdorf – Feldweg – Heidehübel – Feldweg – Gickelsberg – Goßdorf/Kirschallee – Hankehübel – Goßdorfer Raubschloss – Schwarzbachtal – Sebnitztal – Malerweg/roter Strich hinauf nach Altendorf – Adamsberg -Altendorf – Panoramaweg – Schillerdenkmal – Kiefricht – Schandauer Schlossberg – Bad Schandau

Karte: Böhm Brand/Hohnstein + Bad Schandau, jeweils 1:10.000
Anfahrt: Buslinie 237 bis Lohsdorf Ehem. Bahnhof
Länge/Höhenmeter: 13km/432Hm

Immer, wenn man in der Sächsischen Schweiz unterwegs ist, entdeckt man so einiges Neues. Für uns war es diesmal der beeindruckende Blick vom Adamsberg. Dieser schöne Weitblick, der zum einen bis ins Böhmische reicht und zum anderen bis hinein ins Erzgebirge, kann mithalten mit etlichen großartigen Aussichtspunkten im gesamten Elbsandsteingebirge – für mich war er gar der allerschönste. Doch gemach, so weit sind wir ja noch gar nicht, erstmal hinkommen.

Eine Wanderung zum Adamsberg ist schon länger geplant, auch das man dabei den Gickelsberg und das Goßdorfer Raubschloss besucht und dabei in Lohsdorf startet. An einem sonnigen Samstag kann man hier noch recht beruhigt wandern, die Touristenmassen wird man in diesem Gebiet wohl eher nicht vorfinden. Diese Tour ist also besonders gut, wenn man schöne Weitsichten erleben möchte und dabei recht ungestört sein will (mal vom Panoramaweg abgesehen). In Lohsdorf gibt es gute Parkmöglichkeiten, wenn man mit dem Auto anreisen möchte, wir kommen allerdings mit dem Bus aus Richtung Pirna (Li. 237 Pirna – Sebnitz).

Wir starten also an der Haltestelle Lohsdorf Ehemaliger Bahnhof und gehen zunächst in den ruhigen Ort hinein. Wir folgen der Hauptstraße und wechseln nach einer S-Kurve links auf den Feldweg über. Dieser soll uns zunächst zum Heidehübel bringen. Um auf diese erste Erhebung zu kommen, muss man schon einige Höhenmeter aufsteigen, hat den schönen Aussichtspunkt aber schnell erreicht. Eine gute Aussicht belohnt die erste Mühe. Vor uns erkennen wir unser nächstes Ziel – den Gickelsberg. Vom Heidehübel geht es nun mehr oder minder weglos über einige Felder Richtung Gickelsberg. Dabei bieten sich immer wieder wunderschöne Aussichten. An einem Jägerstand vorbei geht es hinauf zum bewaldeten Gipfel, von dessen südlicher Seite man aber einen wirklich guten Blick hat. Steil steigen wir nach kurzer Rast nach Goßdorf ab.

Heidehübel

Blick vom Gickelsberg

Rastplatz auf dem Gickelsberg

Durch den Ort Goßdorf hindurch gelangen wir nun über die Kirschallee zum Hankehübel. Dabei kommen wir an alten und zum Teil schön restaurierten Bauernhäusern vorbei. Der Aufstieg zum Hankehübel ist von hier aus nur als kleiner Anstieg wahrnehmbar, doch der Rundblick, der nun folgt ist wirklich umwerfend. Vom Hankehübel soll es nun zum Goßdorfer Raubschloss gehen. Nun kommen wir auch zum ersten Mal in richtiges Waldgebiet, bisher ging es eigentlich nur über Feldwege und durch zwei Orte hindurch. Zum Goßdorfer Raubschloss führt ein zunächst noch breiter Waldweg, der sich dann urplötzlich verkleinert und zu einem gratähnlichen Weg wird, der eine angenehme Abwechslung ist. Das Goßdorfer Raubschloss ist eine künstliche Ruine, bei der sich aber auch noch alte Mauerreste auffinden lassen. Hier begegnen wir im Übrigen auch den ersten anderen Wanderern. Über einige Treppen und Holzstufen geht es nun hinab ins Schwarzbachtal. Der historische Abstieg scheint dies unserer Meinung nach nicht gewesen zu sein, aber das nur nebenbei.

Blick zum Hankehübel

Blick vom Hankehübel nach Goßdorf und zum Gickelsberg

Gratweg zum Goßdorfer Raubschloss

Goßdorfer Raubschloss

Abstieg im Blick zurück

Vom Schwarzbachtal gelangen wir sogleich ins Sebnitztal und müssen nun eben jenen Fluss überwinden. Allerdings ist die Brücke an der ehemaligen Buttermilchmühle noch nicht instand gesetzt worden, sodass noch ein Absperrband davor hängt. Allerdings kann man trotzdem ruhigen Gewissens drüber gehen, denn nur der Teil der Brücke ist weggebrochen, der nicht für die Stabilität essentiell ist. Auf der anderen Seite geht es ein kurzes Stück nach rechts und dann den rot markierten Pfad am Pinsenberg vorbei nach Altendorf hoch. Im Ort müssen wir nun ein Stück an der viel befahren Straße Richtung Rathmannsdorf-Höhe laufen und an der ehemaligen Schule und heutigen Touristeninformation nach rechts zum Adamsberg aufsteigen.

Etwas mitgenommene Brücke im Sebnitztal (Blick zurück)

Pinsenberg

Ehemalige Schule in Altendorf

Der Adamsberg bietet nun die schon beschriebene wunderschöne Aussicht. Doch langsam ziehen die Wolken etwas zusammen und ein gutes Wegstück liegt noch vor uns. Also flott zurück nach Altendorf und den Blick Richtung Schrammsteine gewendet. Auf dem Panoramaweg wollen wir nun nach Bad Schandau wandern und dabei bieten sich immer wieder unglaubliche Aussichten in die Hintere Sächsische Schweiz und auf die vorderen Schrammsteine inklusive Falkenstein. Wir queren nach einem guten Stück Feldweg das Goldgründel und kommen nun zur Kleingartenanlage Kiefricht. Zuvor bietet sich auf der linken Seite aber am Schillerdenkmal nochmal ein schöner Blick zu den Schrammsteinen und ins Kirnitzschtal. Den sollte man nicht verpassen. Am Kiefricht entlang geht es nun zum Schandauer Schlossberg – einer überaus interessanten Burgruine. Von hier steigen wir nach Bad Schandau hinab, nehmen noch eine tolle Aussicht auf die Stadt mit und lassen uns von einem speziellen Bus – der „Rose von Sebnitz“ mit einem sehr netten Busfahrer – mit zum Bahnhof auf der anderen Elbseite nehmen.

Blick vom Adamsberg in Richtung Schrammsteine

Und ein näherer Blick vom Panoramaweg

Goldgründel

Schillerdenkmal

Aussicht am Schillerdenkmal

Ruine am Schlossberg

Blick von Schlossbastei auf Bad Schandau

Christian Helfricht

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