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Tierpark und Naturkundemuseum Görlitz

Eigentlich wollten wir den diesjährigen Buß- und Bettag nach Leipzig ins Naturkundemuseum fahren, so lange es noch nicht geschlossen ist (möglicherweise ist im Etat der Stadt Leipzig kein Geld mehr dafür da, was ehrlich gesagt eine große Frechheit ist). Aber wie es der Zufall will, hat es an diesem Feiertag auch nicht geöffnet und so beschließen wir ans andere Ende von Sachsen zu fahren und das Naturkundemuseum in Görlitz zu besuchen. Und weil uns danach war, besuchten wir zudem den Naturschutz-Tierpark, waren lecker essen und sind auch noch ein wenig durch die Stadt geschlendert.

Der Tierpark in Görlitz ist nicht wirklich groß, aber damit wird gleich noch geworben und das zurecht. Besonders schön sind die naturnah gestalteten Tiergehege und die verschiedenen Themenschwerpunkte. Gleichzeitig ist der Tierpark besonders für Kinder ein großartiges Erlebnis, denn er ist gerade beim Bildungsangebot auf sie zugeschnitten. Der Tierpark ist gut zu erreichen, denn er liegt relativ zentral (Zittauer Str.) und nahe beim Bahnhof. Allerdings sind die Parkmöglichkeiten etwas eingeschränkt.

Vom Tierpark sind wir vorbei an zahlreichen Kirchen durch die Innenstadt, die in manchen Straßen wie ausgestorben aussah, zum Marienplatz gelaufen und haben dort das Naturkundemuseum besucht. Das Museum widmet sich besonders den Tierarten, die in der Oberlausitz heimisch sind, bietet aber auch noch deutlich mehr. Es gibt verschiedene Räume mit unterschiedlichen Thematiken (bsw. Regenwald, Savanne), eine großartige und sich über mehrere Etagen erstreckende Bodensäule und im Untergeschoss ein wunderschönes Vivarium.

Die Eintrittspreise sind in beiden Einrichtungen, Tierpark und Naturkundemuseum, im Übrigen sehr moderat, Spenden sind natürlich erwünscht. Nach dem Besuch des Museums waren wir gleich um die Ecke noch essen, und zwar im Görlitzer Kartoffelhaus, das unbedingt zu empfehlen ist (Link). Danach sind wir noch ein wenig durch die Stadt spaziert, bis zur Neiße, wo die Schäden des vergangen Hochwassers, mit dem Görlitz schwer zu kämpfen hatte, noch an vielen Stellen sichtbar sind.

Im Tierpark:

Tristes Görlitz:

Vivarium:

Naturkunde:

Sonderausstellung Borowski:

Christian Helfricht

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  1. 21. November 2010 um 8:07 pm

    Das Ortsbild gefällt mir gut, der Nebel sieht klasse aus in dem Strassenzug.
    Gruß
    Chris

  1. 22. Juni 2011 um 10:04 am

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