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SZ, FAZ oder TAZ? Na wie denn, was denn, wo denn?

Zurück in Dresden stelle ich zuerst fest: Es ist nass, es ist kalt und es ist trotzdem angenehm. Ab morgen läuft die letzte Uniwoche vor den Semesterferien, die aber eigentlich erst wirklich Anfang September beginnen, wenn alle Prüfungen und Hausarbeiten abgeschlossen sind. Bis dahin steht also noch die alte Lernarbeit an, die gehasste …

Zurück in Dresden bedeutet auch zurück in der geliebten Stadt. Das Land war dieses Wochenende allerdings zum großen Teil recht angenehm, was zu einem nicht minderen Teil dem Grillen am Samstag und der Freundin seit Freitag geschuldet war (in welcher Reihenfolge auch immer). Zugfahren gerät allerdings immer nerviger, manchmal habe ich das Gefühl, dass es mit jedem Mal unangenehmer fürs Wohlbefinden wird. Dagegen hat heut jedoch die alte Dame Süddeutsche Zeitung gewirkt, die mich aus einem unerfindlichen Grund immer noch in ihren Bann zieht.

In solchen Dingen bin ich schon immer recht unstet. Früh brauch ich eine Tageszeitung, sonst befällt mich der Missmut. Seit ich nun aber wieder in Dresden wohne, knapp zwei Jahre also, habe ich jedoch etwa fünf Mal die Zeitung gewechselt. Mal fehlte mir da das, mal dort jenes.

  • Die Sächsische Zeitung ist mir zu unpolitisch, allerdings brauche ich auch regionale Nachrichten (deswegen habe ich sie jetzt im Abo).
  • Die Taz mag ich wegen dem Politikteil, im Besonderen wegen den grünen Positionen, allerdings ist der Kulturteil viel zu dünn, es fehlt an Literaturkritiken (trotzdem habe ich auch diese Zeitung momentan im Abo).
  • Die Süddeutsche Zeitung mag ich wegen ihrem breiten Meinungsspektrum im Politischen (Prantl und Leyendecker sind sehr angenehm) und ihrem sehr kritischen Sportteil. Im Feuilleton mag ich die beiden verantwortlichen Redakteure, Kreye und Steinfeld, kann jedoch ihre Themensetzung nicht immer nachvollziehen, sodass dieser Teil mir auch nicht vollends zusagt. (Ich hatte sie lange Zeit im Abo, jetzt nicht mehr, jedoch vielleicht bald schon wieder).
  • Die Frankfurter Allgemeine Zeitung liebe ich für ihren sehr literarischen Feuilletonteil, stimme politisch aber ganz und gar nicht mit den überwiegend konservativen Meinungen überein. Die FAZ ist vielleicht für mein Studium der Geisteswissenschaften etwas, jedoch nicht fürs linke Herz (deswegen brauche ich sie nicht).
  • Linke Zeitungen alla Junge Welt und Neues Deutschland sind mir insgesamt zu einseitig und teils reaktionär, deren Kulturteil ist eher ein Witz denn ernst gemeint brauchbar (Kein Interesse).

So sieht es nun also aus. Für weitere Vorschläge bin ich offen. Ich wechsel gern und oft. Und los.

Der Glasperlenspieler

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