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Stress vergessen lassen: Der Flieger von Maarten ‚t Hart

Seit Sonntagabend ist Deutschland zurück auf dem Boden der Tatsachen. Nein, wir sind nicht Europameister, zumindest heute sollte es auch der Letzte mitbekommen haben und seine kleinen Fähnchen wieder in der Rumpelkammer (oder besser noch: im Müll) verstaut haben. Und es spricht auch keiner mehr von der EM. Ohne Fußball scheint es sich also doch leben zu lassen, auch mich überrascht das ein wenig …

Man ist eben nie vor Überraschungen gefeit. Ich war heute zum Beispiel überrascht, dass meine Hausarbeit zu Max Weber trotz der wirren Thematik so schnell von der Hand ging und nun morgen schon (oder auch: endlich) abgegeben werden kann. Das ist beruhigend, auch in Anbetracht der Arbeit, die auf dem Schreibtisch wartet. Da liegen die Bücher für die Zwischenprüfung in Philosophie und die Aufsätze für die Deutsch-Hausarbeit zu Hugo von Hofmannsthals Jedermann, und auch die ersten Überlegungen für die Zwischenprüfung in Deutsch sind angestellt.

Bei dieser negativen Uni-Last bleibt nur wenig Ruhe, auch wenn gerade ich immer sehr entspannt an Dinge heran gehe und sie gekonnt auf mich zukommen lasse. So habe ich nun zum ersten Mal das neue, nun endlich auf deutsch erschienene, Buch von Maarten ‚t Hart gelesen, dieser Lieblingsautor meines Herzens, der mir die Eigenarten der niederländischen Kleinstädte näher brachte und mich auf verzwickte Art und Weise zwischen den Auswüchsen von Katholizismus und Protestantismus träumen lässt. Ich muss schon sagen: Diese Buch hat mich beeindruckt. Der Flieger, erschienen im Piper-Verlag, circa 300 Seiten, und keine davon möchte man beim Lesen missen.

Vermissen werde ich die Tage vom Elbhangfest. Dies ist ein Fest, das nun zum mittlerweile 18. Mal zwischen Loschwitz und Pillnitz an den Elbhängen Dresdens mit seiner großartigen Individualität zu überzeugen weiß und das gerade durch die vielen Beteiligungen von Privatpersonen am Leben gehalten wird. Für die Einen ist es nur ein großes Fressen (siehe hier), für Andere ist es der kulturelle Charakter durch vielfältige Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und sonstigen Veranstaltungen, für wieder Andere eine interessante Shoppingmöglichkeit alternativer Verbrauchsgegenstände fernab von Ikea und Co.

Der Glasperlenspieler (braucht auch schon wieder ein neues Buch)

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