Groooooooot

(EM-Kolumne, Teil 3)

Gefühlte fünftausend Chancen verhalfen den Franzosen nicht zum Sieg, denn ihnen stand der vermeindliche Europameister entgegen. Die Rede ist von den Niederlanden, die im Sturm unwahrscheinliche Knipserqualitäten und in der Abwehr eine Melange aus Glück und Zuversicht aufweisen. Wir sahen die momentan mit Abstand stärkste Mannschaft des Turniers. Kommentar von Tom Bartels: „Es ist ein Genuss da zuzuschauen.“ Groot, großartig!

Gleichwohl sahen wir am Vorabend das schwächste Italien seit Jahren, dass zehn Minuten vor Schluss schon kurz vorm Aus stand und denen nur durch einen verschossenen Elfmeter der Rumänen der Zugang zum Viertelfinale noch nicht verwehrt ist. Und damit konnte es auch zu einer Wiederaufnahme des WM-Finales von vor zwei Jahren kommen, das damals die Italiener nach einem unsittlichen Kopfstoß des französischen Ausnahmefußballers Zinédine Zidane gewonnen hatten.

Im deutschen Team wird indes weiter getrauert. Und was sagt Jogi Löw? „Wir schaffen das!“ Wie? Da kann er mit keiner konkreten Antwort dienen. Einige Spieler sind leicht verletzt (Poldi, Lahm), etliche haben Formtiefs (speziell Jansen und Odonkor), anderen fehlte es an Führungsqualitäten (Frings und Ballack). Viel Arbeit und wenig Zeit: Doch wann ist die deutsche Mannschaft immer am Stärksten gewesen? „Unter Druck!“ Naja, wer daran noch glaubt …

Der Glasperlenspieler

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