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Schöne Fremde

Zum 150. Todestag von Joseph Freiherr von Eichendorff möchte ich keine großen Reden schwingen, sondern den Lyriker zu Wort kommen lassen, der als der deutschen liebster Dichter gilt und mit dem die Epoche der Romantik ein Ende nehmen sollte.

Schöne Fremde

 

Es rauschen die Wipfel und schauern,
Als machten zu dieser Stund
Um die halbversunknen Mauern
Die alten Götter die Rund.

 

Hier hinter den Myrtenbäumen
In heimlich dämmernder Pracht,
Was sprichst du wirr wie in Träumen
Zu mir, phantastische Nacht?

 

Es funkeln auf mich alle Sterne
Mit glühendem Liebesblick,
Es redet trunken die Ferne
Wie von künftigem, großem Glück!

Joseph von Eichendorff

Der Glasperlenspieler (hat Novalis‘ Ofterdingen ja noch gar nicht)

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