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Der Glasperlenspieler
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Da geschieht nun das, was hier auch immer passiert ist, nur in grün und mit einigen neuen Funktionen (bsw. kann man ab jetzt die Bilder anklicken und vergrößern – ein echter Vorteil, wenn man mich fragt). Also, mit freundlicher Bitte an alle Leserinnen und Leser, Freunde, Verwandte usw.: Bitte mit umziehen, vielleicht auch mal die Verlinkung aktualisieren und was sonst noch so anfallen könnte. Die Seite, wie sie hier zu sehen ist, ist schon komplett rüber geschoben worden, sodass man da auch gar nichts vermissen braucht, Anfangsschwierigkeiten inkl.

Adé, WordPress.com, nach nun mehr 324 Artikeln!
Christian Helfricht

Kategorien:Daily Mail Schlagworte:

Beliebter Wanderweg durch die Schwedenlöcher wieder geöffnet

Das ging dann doch recht flott. Nachdem der Wanderweg durch die Schwedenlöcher nach einem Steinschlag am Pfingstsonntag gesperrt werden musste, konnte heute bekannt gegeben werden, dass die Schwedenlöcher nun wieder geöffnet sind. Laut Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft wurde ein örtliches Unternehmen mit der Abtragung der noch absturzgefährdeten Gesteinbrocken beauftragt.

Umweltminister Frank Kupfer (CDU) zeigte sich zufrieden mit dem Ablauf der Sperrung und verwies darauf, dass “die Sperrung [...] notwendig [war], um unmittelbar bestehende Gefahren zu untersuchen und zu beseitigen – auch wenn das in den letzten Tagen zu Enttäuschungen bei Besuchern des beliebten Wanderweges geführt hat.”

Wie die Sächsische Zeitung (Lokalausgabe Pirna) in ihrer morgigen Ausgabe berichtet, könnte der Felsabrutsch durch eine Wurzel ausgelöst worden sein, die sich gegen eine große Steinplatte ausbreitete und diese zum Rausbrechen gebracht hat. Die Steinplatte soll bergab gerutscht, auf einen anderen Fels getroffen und geborsten sein. Dadurch sind zwei größere und unzählige kleine Steinbrocken auf den Weg gefallen und haben sich auf einer Länge von 60 Metern ausgebreitet.

Pressemitteilung

Christian Helfricht

Urlaub in Hamburg – Rückblick Teil 3

Auf den Seemann musst du warten
Neuer Tag, neues Glück. Die Sonne scheint, doch als wir in die kleine Barkasse steigen, trübt sich der Himmel immer mehr ein. Während wir zusehen, wie der Wasserstand der Elbe steigt und warten warten warten, dass es endlich losgeht, steigen immer mehr Menschen in das kleine Boot. Tatsächlich geht es dann irgendwann los, gerade als es mächtig zu regnen beginnt und klar wird, dass die Plane über dem Boot nicht wirklich dicht hält. Na, das kann ja heiter werden. Wir sind das letzte Boot an diesem Morgen, das in die Speicherstadt einfahren kann, denn ab einem gewissen Elbpegel ist das einfach nicht mehr möglich. Durch enge Fleete geht es an den alten Teppichbetrieben vorbei auf die offene Elbe, auf der schon mächtig Seegang herrscht. In wenigen Augenblicken haben wir die Elbe gequert und befinden uns mitten im Hamburger Hafen, in dem unzählige Frachtgüter verladen werden. Nachdem wir eine Schleuse durchfahren haben, geht es an großen Müllbergen und Ladekränen vorbei wieder auf die Elbe und zurück zu den Landungsbrücken.

Reeperbahn
Mit der U-Bahn gelangt man recht zügig zur Reeperbahn, die man wohl mal besucht haben muss, wenn man in Hamburg war. Naja, um diese Zeit ist wohl noch nicht so viel los. Alles glitzert und blinkt, schimmert und betört, doch über dem Glanz liegt ein Hauch von Staub und Smog, der sich an diesem Tag auch nicht verziehen möchte. Über allem thronen die Tanzenden Türme – ein ziemlich neuer Bürohochhauskomplex, der aus der Ferne so aussieht, als würde er an den oberen Enden schräg gebaut sein. Über den Schaubudenplatz zurück und an der Davidwache vorbei biegen wir um die Ecke, um zur Herbertstraße zu gelangen …

Los geht es mit der Hafenrundfahrt und auch mit dem Regen

In der Schleuse

Unsere kleine Barkasse

Der Alte Elbtunnel

Auf der Reeperbahn

Vorm Panoptikum regnet es Bindfäden

Die Tanzenden Türme

Christian Helfricht

Urlaub in Hamburg – Rückblick Teil 2

Stadtrundfahrt … und der Regen beginnt
Der zweite Tag beginnt – welch Wunder – mit Sonnenschein. Gute Voraussetzungen möchte man meinen, aber als wir wenige Stunden später an den Landungsbrücken stehen und unsere Tickets für die Stadtrundfahrt kaufen, beginnt mit einem leichten Nieseln das, was sich später in einen prächtigen Regenschauer verwandelt. Und dann ist da noch dieses Gefühl von Heimat, das uns beschleicht, als wir es auf einmal neben uns sächseln hören und 4 Leipziger sich zu uns in den Bus gesellen, die dann auch noch im gleichen Hotel untergebracht sind. Zufälle gibts … Aber gut, die Stadtrundfahrt beginnt und führt uns zunächst von den Landungsbrücken in die Speicherstadt und in die Hafencity, wo wir die neuen Großprojekte – die Elbphilharmonie und den Bau der neuen U-Bahn-Linie – bewundern können. Weiter führt uns die Strecke zwischen Binnen- und Außenalster vorbei in Hamburger Universitäts- und Villenviertel. Durch Rotherbaum und St. Georg geht es wieder zurück in die Innenstadt. Wie sich der Bus durch die teilweise engen Gassen schlängelt, ist eine wahre Meisterleistung. Auch die Kommentare des Stadtführers sind sehr treffend und immer mit einer leichten Ironie versehen. Weiter geht es nach St. Pauli und über die Reeperbahn nach Altona, von wo aus wir unseren Startpunkt wieder erreichen. Selbst bei Regen lohnt sich so eine Stadtrundfahrt ungemein. Es gibt im Übrigen etliche Unternehmen, die eine Stadtrundfahrt anbieten. Sie unterscheiden sich meist durch eine individuelle Farbe. Wir waren sehr zufrieden und können deswegen die Gelben Doppeldeckerbusse mit den Comicfiguren drauf weiterempfehlen. Und noch ein Tipp: Man kann Kombitickets für Stadt- und Hafenrundfahrt erwerben, bei denen man zum Teil erheblich spart.

Ein Museumsschiff folgt dem nächsten
Im Regen führt uns der Weg zu zwei Museumsschiffen, die im Hafen vor Anker liegen. Das neuere und deutlich größere Modell ist die Cap San Diego, die als das größte, fahrtüchtige zivile Museumsschiff der Welt gilt. Hier kann man so gut wie alles besuchen – der Rundgang führt über die Kommandobrücke, den Maschinenraum, das Deck, die Ladungsluken und vieles mehr durch das ganze Schiff. Hier kann man etliche Stunden verbringen. Ein wirkliches Highlight des Urlaubs. Kleiner und beschaulicher geht es nebenan zu. Die Rickmer Rickmers ist älter, dafür zum Teil aber deutlich edler und eleganter. Der 1896 gebaute Großsegler liegt seit 1983 im Hafen, nachdem er mehrere Ziele in den entferntesten Regionen der Welt erkundet hat.

Das Hamburger Wahrzeichen – der Michel

Ein Fleet

Aussagestarke Häuserwände …

Cap San Diego

… und der Maschinenraum

Rickmer Rickmers

Christian Helfricht

Urlaub in Hamburg – Rückblick Teil 1

Vorbereitung, Anreise, Wetter
In der Woche vom 14.05. bis 18.05.2012 waren wir auf Städtereise in Hamburg. Schon Wochen vorher wurden Reiseführer studiert, Ausflüge geplant und ein Hotel ausgesucht. Zunächst war geplant mit der Bahn anzureisen, doch dann haben wir uns für die Fahrt mit dem Auto entschieden. Von Dresden hat man eine gute Verbindung über die A4 und die A13 nach Berlin, der Berliner Ring (A10) und dann die A24 direkt nach Hamburg. In etwa 5 Stunden (ohne Pause gerechnet) hatten wir Hamburg erreicht. Das Wetter war durchgehend so, wie man es von Hamburg erwarten würde – grau, regnerisch, windig und ganz kurz dazwischen auch ein Hauch von Sonnenschein.

Übernachtung, ÖPNV und Hamburg CARD
Das Hotel lag unweit der Autobahn, Einchecken war auch schon möglich. Da wir recht günstig übernachten wollten, hatten wir uns ein Hotel am Stadtrand gesucht – das 3 Sterne Amedia Moorfleet kam da gerade richtig. Kleine Doppelzimmer, alles ordentlich sauber, freundliches Personal und ein top Frühstücksbuffet. Der Parkplatz hinterm Hotel ist kostenlos nutzbar. In Hamburg selbst sollte man nicht unbedingt das Auto nutzen. Der ÖPNV ist sehr gut ausgebaut – ein System aus S-Bahn, U-Bahn und Schnellbussen führt zu nicht allzu teuren Preisen durch die Stadt. Es empfiehlt sich zudem die HamburgCard zu erwerben, mit der man den Nahverkehr kostenlos nutzen kann und obendrein noch Rabattierungen für verschiedene Eintritte, Hafen- und Stadtrundfahrten erhält.

Ab in die Stadt!
Nach der Ankunft steht der erste Ausflug in die Stadt an. Also rein ins Vergnügen, ab in die S-Bahn und zum Hauptbahnhof, wo so viel los ist, wie man es vom Hauptbahnhof in Dresden nicht gewohnt ist. Erster Eindruck: Hamburg ist größer, voller, multikultureller, jünger und weltoffener – in Hamburg fühlt man sich wohl. Auf in Richtung Mönckebergstraße, der Einkaufsmeile in Hamburg. Wir spazieren an Kaufhäusern und Kirchen vorbei zum prachtvollen Rathaus und in einem Bogen über den Jungfernstieg zur Binnenalster. Hier kann man am Alsterpavillon ein Eis essen und in der Sonne entspannen. Noch hält das Wetter aus.
Mit der nächsten S-Bahn geht es an die Landungsbrücken, eines der touristischen Highlights von Hamburg. Hier werben die alten “Seebären” mit markigen Sprüchen um Teilnehmer an den Hafenrundfahrten. Doch heute wollen wir noch nichts groß unternehmen, nur ein erstes Gefühl bekommen von der Stadt, den Menschen und dem eigenen Charme, den Hamburg versprüht. Und was macht unsere kleine Elbe eigentlich? Die ist erwachsen geworden …

Die Mönckebergstraße


Auch die Occupy-Bewegung ist zu Gast


Entspannen an der Binnenalster


Barkassen an den Landungsbrücke


Elbphilharmonie und Cap San Diego

Christian Helfricht

Rückblick auf den Eurovision Song Contest 2012

Dieses Jahr stand der Eurovision Song Contest ganz im Zeichen der politischen Lage in Aserbaidschan. Wo Menschenrechte missachtet werden, sind die deutschen Gutmenschen natürlich schnell da. Fein, für drei Wochen beklagen wir die Notstände und dann ist auch schon wieder alles vorbei. Aber rühmen können wir uns – in anderen Länder gab es eine solche Debatte nicht mal … (hört, hört)

Aber zum musikalischen Teil. Wir hatten es mit einem schwachen Jahrgang zun tun. Entweder wurde viel gekreischt und sich die Seele aus dem Leib geschrien oder das eine Geschmachte folgte dem nächsten. Auch Deutschland war da keine Ausnahme. Mit einem schwachen, inhalts- und höhepunktsarmen Lied sollte man mit einem 8. Platz mehr als zufrieden sein. Die Gewinnerin Loreen aus Schweden stand den Buchmachern zufolge schon im Voraus als Siegerin fest. Dass sich solche Prognosen dann bewahrheiten, ist beim ESC aber nicht unbedingt die Regel.

Unsere diesjährigen Lieblingslieder sind zum Teil schon in den Halbfinals ausgeschieden bzw. waren dann im Finale nicht unter den Top 5 – mit Ausnahme der Siegerin aus Schweden.

Die Gewinnerin:
Schweden: Loreen – Euphoria

Josephine Favoritin – Platz 9 im Finale:
Italien: Nina Zilli – L’Amore È Femmina

Meine Favoriten – leider im Halbfinale ausgeschieden:
Israel: Izabo – Time

Christian Helfricht

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Felssturz in den Schwedenlöchern

Medienberichten zufolge gab es am Pfingstsonntag in den Schwedenlöchern in der Sächsischen Schweiz einen Felssturz, bei dem mehrere Menschen leicht verletzt wurden. Laut Sächsischer Zeitung lösten sich mehrere Gesteinsbrocken im unteren Teil der Schlucht und fielen auf den Wanderweg.
Ob weitere Felsabgänge drohen, ist momentan noch unklar. Die Nationalparkverwaltung hat den häufig frequentierten Weg auf unbestimmte Zeit gesperrt. Bei den Schwedenlöchern handelt es sich um einen beliebten Aufstieg zur Bastei, dessen Name auf schwedische Truppen im Dreißigjährigen Krieg zurückgeht.

Christian Helfricht

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